metis | Investmentprozess
15833
page,page-id-15833,page-child,parent-pageid-15832,page-template-default,ajax_fade,page_not_loaded,,vertical_menu_enabled,qode-theme-ver-5.3,wpb-js-composer js-comp-ver-4.3.4,vc_responsive

Investmentprozess

Risiko und Ertrag stehen in ständiger Wechselwirkung am Finanzmarkt und verlangen ständige Wachsamkeit und Scharfsinn. Veranlagungsentscheidungen werden grundsätzlich anhand eines mehrstufigen Investmentprozesses getroffen. Das Portfolio wird über einen Top-down Ansatz auf strategischer Ebene gesteuert.

investmentprozess_metis_c

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld bildet den Rahmen für jegliche fundamentale Investmententscheidung ungeachtet der Asset Klasse oder strategischen Ausrichtung. Die umfassende Analyse makroökonomischer Faktoren und deren Entwicklung im Zeitablauf bilden die Basis für eine strategische Ausrichtung im Fonds. Die Positionierung entlang der Zinskurve wird durch aktive Durationssteuerung im Fonds erreicht und je nach Erwartungen und Marktumfeld entsprechend modifiziert. Neben der Zinskomponente spielt die Spread-Komponente eine ebenso wichtige Rolle für die strategische Positionierung des Portfolios. Anhand des vorherrschenden Spread-Umfelds wird die strategische Ausrichtung des Portfolios sowohl im Hinblick auf Ratingklassen als auch auf Sektorebene festgelegt.

Die taktische Portfoliozusammenstellung erfolgt anhand vorab definierter Kriterien zur Auswahl von Einzeltitel und bietet dennoch die nötige Flexibilität um auf kurzfristige Marktopportunitäten angemessen reagieren zu können (Bottom-up Ansatz).

 

Die Größe und Stabilität des emittierenden Unternehmens sowie die Größe der jeweiligen Emission werden unter der Komponente „Size“ betrachtet, da diese als wesentliche Faktoren zur Sicherstellung ausreichender Marktliquidität angesehen werden. Dem Begriff „Value“ werden im Investmentjargon verschiedenste Bedeutungen zugemessen. Für die Zwecke taktischer Investmententscheidungen in den Fonds umfasst „Value“ die „Werthaltigkeit“ sowohl des Emittenten als auch der Emission. Dazu gehören einerseits ein profitables Geschäftsmodell, langfristige Stabilität und entsprechendes Wachstumspotenzial des Emittenten. Komplementär dazu wird das Risiko-/Ertragsprofil der Emission selbst wie auch im Vergleich zur Branche und vergleichbaren Emissionen analysiert.

 

„Quality“ umfasst all jene Faktoren, die direkt mit dem Kreditrisiko verbunden sind. Ein stabiles Geschäftsmodell als Basis unternehmerischen Erfolgs sowie eine ausgewogene Finanzierungsstruktur sind die Basis langfristiger Solvenz eines Unternehmens. Ein Investment Grade Rating von weltweit anerkannten Rating Agenturen (sofern verfügbar) rundet die Auswahlkriterien ab, gibt zugleich einen groben Anhaltspunkt für das zu erwartende Ausfallrisiko und bildet die Grundvoraussetzung für eine Investition. Zusätzlich werden noch weitere unternehmensindividuelle Parameter untersucht ehe eine Veranlagung erfolgt.

selektion_metis